Fler über den kontroversen Brief an Farid Bang: „Leute wie er sehen sich doch selber als Gäste in diesem Land!“

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Fler Fler sorgte im November 2014 mit seinem offenen Brief an Farid Bang für jede Menge Aufregung in der HipHop-Szene. Knapp ein Jahr später spricht er mit Noisey noch einmal ausführlich über das Thema.

Der Berliner Rapper erklärte, warum er den Banger Musik Chef als Gast in Deutschland titulierte: „Leute wie Farid Bang, die sehen sich doch selber als Gäste. Der Witz an dem Brief war ja, dass Farid sich über den nicht einmal aufgeregt hat. Ich habe ihn als Gast betitelt, womit ich zeigen wollte, dass er sich selber über seine asozialer Marokkaner-Schiene identifiziert—das ist doch sogar sein Slogan!

Farid sehe ich sich nicht als Deutscher, weil dies uncool sei, argumentiert Flizzy weiter: „Mit Gast meine ich doch nur, dass er sich selbst nicht als Deutscher sieht und das nicht mal wegen seiner Herkunft, sondern wegen dem Lifestyle. Es ist nicht cool, Deutscher zu sein. Und das ist eigentlich alles, was ich mit dem Brief sagen wollte.“

Der Maskulin CEO findet es unfair, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es um die Thematisierung von Herkunft geht: „Farid darf rappen: ‚Fler, du bist ein deutsches Opfer‘ und niemand regt sich auf. Aber wenn ich sage: ‚Du bist hier nur zu Gast in diesem Land‘,dann reicht das, damit Leute mich verbieten wollen und mich als N*zi beschimpfen.“

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