Rick Ross klaut Jay-Z den Beat

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Der Beat zu Rick Ross‘ Song „Valley of Death“ war zunächst gar nicht für Rick Ross gedacht. Als DJ Toomp, der Co-Produzent von dem Lied, den Track zum ersten Mal gehört hatte, kam ihm nur ein einziger Rapper in den Sinn. Jay-Z war seiner Meinung nach der am besten geeignete Rapper, um für diesen Beat zu reimen.

„Ich habe mir ein wirklich verrücktes Reich hier unten aufgebaut. Ich und einige meiner Produzenten haben unsere Köpfe zusammengesteckt. Zuvor habe ich die letzten 22 Jahre alleine gearbeitet. Ende letzten Jahres entschied ich mich mit anderen Produzenten zusammen zu tun. Wir steckten alle unsere Köpfe zusammen und das ist nun dabei heraus gekommen.“, erzählte Toomp bei einem Telefongespräch aus Atlanta.

„Man brachte mir eine Rohfassung von „Valley of Death“ und ich habe sie dann zu Ende geführt. Ich hörte mir das Ganze an und wollte es eigentlich ursprünglich Jay-Z geben.“

Doch dann überredete ein Freund von Ross und Toomp, den Produzenten Rick den Track hören zu lassen und danach wollte Rick Ross nichts anderes mehr haben.

„Wir fuhren nach Atlanta zu Rick. Ich spielte ihm den Beat vor und er war ganz außer Rand und Band.“, erzählte Toomp. „Ich spielte noch ein paar andere Beats, aber er wollte nur den einen haben. Er zeigte mir dann seine Vorstellungen von seinem Album und ich passte den Beat seinem Stil an. Ich wusste, dass er in die richtige Richtung ging.“

„Die letzte Etappe bis zur Vollendung des Songs, war die Wahl der Begleitung. Jeder denkt, dass es nur ein eingefügtes Beispiel ist, aber näääh. Das ist eine Frau die den Song ins Mikro singt. Sie hat schon öfter für Snoops Zeug gesungen.“, führte Toomp seine Erzählungen zu Ende.

Quellen

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