Schwesta Ewa im Interview: „Wenn ich drin bin, bin ich nicht weg!“

Wie wir damals berichteten, wurde die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa im finalen Gerichtsprozess, welcher jetzt knapp 1 Jahr zurückliegt, wegen Körperverletzung und Steuerhinterziehung zu 2,5 Jahren Haft verurteilt. Wann sie die Haft antreten muss, ist noch unklar. Vor ihrer Verurteilung verbrachte Ewa 8 Monate in Untersuchungshaft. Der Verdacht auf Menschenhandel und Zwangsprostitution erhärtete sich nicht, weshalb die „Alles oder Nix“ – Rapperin für diese, von der Staatsanwaltschaft vorgetragenen Anklagepunkte, keine Strafe erhielt.

Karriere trotz Knast?

In einem Interview von „Bremen Next“ ließ die Rapperin nun verlauten, dass sie trotz ihres baldigen Gefängnisaufenthaltes nicht von der Bildfläche verschwinden wird. Laut eigener Aussage hat die Rapperin ausreichend vorproduzierte Songs in der Hinterhand. Es klingt so, als würden auch während ihrer Haftzeit neue Tracks erscheinen.

Interviewer: „Du gehst zurück in den Knast. Wird es dann still um dich erstmal oder hast du noch Mucke und Musikvideos so gebunkert jetzt?“

Schwesta Ewa: „Ja Digga, hab ich, genug! Wenn ich drin bin, bin ich nicht weg! Ewa is back!“

Als der Interviewer Ewa fragte, warum sie in früherer Zeit gegenüber Prostituierten handgreiflich wurde, gab sie tiefe Einblick in ihre Vergangenheit und teilte mit, dass ihr bisheriges Leben von Gewalt geprägt wurde.

Schwesta Ewa: „Ich bin halt seitdem ich denken kann mit Schlägen aufgewachsen. Für mich war das ganz normal, wenn man irgendwas falsch macht, dann gibt Mutter ne Schelle und so habe ich das tatsächlich beibehalten, leider.“

Hier könnt ihr euch das gesamte Gespräch reinziehen:

Wie findet ihr das Interview? Freut ihr euch auf das kommende Album „Aywa“?  Lasst es uns wissen!

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