Xatar über IS-Rekrutierung und Radikalisierung: „Ich war schon ein paar Mal kurz davor, auf solche Filme zu kommen“

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Xatar Der IS-Terror tobt schonungslos im Irak und in Syrien und es ist kein Ende in Sicht. Xatar kennt selbst Kämpfer, die in den Glaubenskrieg gezogen sind, und hat die Radikalisierung von einigen Gläubigen persönlich miterlebt.

Im politisch-motivierten Gespräch mit Noisey sprach der Alles oder Nix Labelchef über seine Erlebnisse mit der Radikalisierung: „Ich habe das von klein auf mitbekommen […] Ich war selber schon ein paar Mal kurz davor, auf solche Filme zu kommen. Ich war auch oft dabei. Damals war aber noch nicht der Punkt erreicht, an dem es hieß: „Wir müssen jetzt kämpfen gehen.“ Aber so hat das damals angefangen.

Vor allem die Prediger wussten es die Jugendlichen auf den Straßen zu überzeugen, erzählt Xatar: „Damals hat das auch echt Bock gemacht. Da stand ja kein alter Mann mit Bart vor dir, der dir irgendwas erzählt. Das waren Jugendliche, coole Leute, frisch rasiert, studiert, Kickboxer. Da denkst du dir, boah, das ist doch voll der Player. Der war damals ein Gangster und jetzt erzählt er so coole Sachen.“

Laut dem Rapper hätte diese Gemeinschaft eben eine gewisse Anziehungskraft, auf Jungs wie ihn, gehabt: „Wenn du 14 Jahre alt bist und gerade selber auf der Straße unterwegs bist, hat das schon eine krasse Anziehungskraft. Die haben coole Sachen erzählt und du hast mit ihnen zusammen gegessen und geredet.“

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