Fler und sein Vermögen: Wie reich ist der Maskulin Chef?

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Die ersten Geschäfte

Fler versucht sich im Business

Die Fans haben die Entwicklung böse gefeiert und Fler feierte den ersten Erfolg nach seiner Trennung von Aggro Berlin. Zu dieser Zeit versucht sich Fler auch langsam als Geschäftsmann.

Er gründet die Modemarke Psalm-23 und vertreibt unter dieser Marke Klamotten und Merchandise. Anfang 2010 eröffnet Fler sogar einen eigenen Shop in Berlin, der ebenfalls unter der Marke Psalm-23 läuft.

Das Business mit dieser Marke sollte nicht zu den erfolgreichsten Unternehmungen des Rappers werden, jedoch hält es ihnen nicht davon ab es weiterhin zu versuchen und sich seinen Stück vom Kuchen zu sichern.

Zu dieser Zeit baut Fler auch weiterhin seine Bekanntheit aus, durch immer weitere neue musikalische Produktionen, die sich in den Charts platzieren können. Der Ausbau seine Bekanntheit trägt natürlich zu seinem langfristigen Erfolg bei.

Doch am meisten sorgte für seinen langfristigen Erfolg seine nächste Entscheidung. Gegen Ende 2010 hängt Fler nicht mehr so oft mit Bushido ab.

Die Maskulin Ära bricht an

Fler überlegt sich, dass es sinnvoll wäre langsam auch etwas Eigenes zu starten. Die Folge dieser Überlegung ist die Gründung des Labels Maskulin.

Mittlerweile dürfte es niemanden mehr unter Deutschrap Fans geben, die nicht mit dem Label und der Marke Maskulin vertraut sind. Doch damals, Anfang 2011, war es nur ein weiteres Musikhaus, von dem niemand glauben würde, dass es nicht nur überleben würde, sondern zu einem der erfolgreichsten Labels im Deutschrap aufsteigen würde.

Erst Maskulin als Marke brachte Fler dahin, wo er heute steht. Unter Maskulin entwickelte sich auch Flers Musikkarriere rasant.

Direkt von Anfang an nimmt er Silla und G-Hot auf und verdient nicht nur über die eigene Musik Geld, sondern auch über die seiner Signings. Später kommt auch Sentino dazu.

Offenbar ist Fler kein besonders einfacher Mensch und wahrscheinlich auch ein noch weniger einfacher Boss, wenn man bedenkt, dass er sich sowohl mit Silla, als auch mit Sentino jahrelang im heftigen Clinch gewesen und richtig die Fetzen fliegen ließ.

Unter Maskulin klettern Flers Alben jedoch immer höher in den Charts und er entwickelt sich als Rapper weiter.

Er sucht nach einem persönlichen, ganz eigenen Stil. Fler geht von Gangsta Rap weg und versucht sich an Crunk. Irgendetwas Neues, Frisches, was neue Zielgruppen anzieht.

An dieser Strategie hat sich bis heute nichts geändert. Fler experimentiert nach wie vor, denn diese Experimente haben sich für ihn ausgezahlt.

Die Alben kommen gut an und die Umsätze steigen. Das wäre kaum möglich, wenn Fler bei der Gangsta Rap Schiene geblieben wäre und weiterhin in heftiger Konkurrenz mit der Hälfte der Szene stehen müsste.

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