Nach dem Tod von XXXTentacion: Amerikanische Rap-Szene trauert um weiteren Rapper!

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Was sich derzeit auf Amerikas Straßen abspielt, sind Szenen, wie aus einem schlechten Film. Wie wir berichteten, wurde der Rapper XXXTentacion am Montagnachmittag von zwei bisher unbekannten Tätern brutal hingerichtet. Nur wenige Stunden später kam es zu einem weiteren Anschlag, bei dem der US-Rapper Jimmy Wopo sein Leben ließ. Wenige Minuten vor der Tat hat der Rapper mit seinem Anwalt über einen großen Plattenvertrag gesprochen, dessen Abschluss ihm vermutlich zum großen Durchbruch verholfen hätte. Genau wie XXXTentacion wurde auch Jimmy Wopo in seinem Auto erschossen. Der Musiker, welcher eine dreijährige Tochter hinterlässt, wurde nur 21 Jahre alt.

30.000 Tote durch Schusswaffen pro Jahr

Das es in den USA spielend einfach ist, sich eine Handfeuerwaffe zu besorgen, dürfte jedem bekannt sein. In einem Land, welches todbringende Pistolen legal in Supermärkten verkauft, gibt es auch unregistrierte Modelle, die auf dem Schwarzmarkt angeboten werden. In den USA werden jährlich 30.000 Menschen durch den Einsatz von Schusswaffen getötet. Etwa 300 Millionen Modelle befinden sich im Umlauf, darunter sogar halbautomatische Sturmgewehre. Führt man sich eine Aussage des Präsidenten der amerikanischen Waffenlobby vor Augen, wird einem der Irrsinn, welcher im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ herrscht, schnell bewusst.

Wayne La Pierre, Präsident der NRA: „Der einzige Weg, einen bösen Kerl mit Knarre zu stoppen, ist ein guter Kerl mit Knarre“

Sehr geehrter Herr La Pierre, wir haben da mal eine Frage: Was wäre, wenn es in den USA einfach keine freiverkäuflichen Schusswaffen gäbe oder man zumindest den Zugang zu solchen erschweren würde? Dann würde die amerikanische Rap-Szene nun vermutlich nicht um zwei talentierte Künstler trauern, denen das ganze Leben noch bevorstand! 

Rest in Peace, Jimmy Wopo

Hier seht ihr ein Musikvideo von Jimmy Wopo:

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