[United Blood Nation] – Wie Bloods von L.A. nach New York kamen

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Organisiert, diszipliniert, militant

Durch strikte Regeln und brutale Disziplinierung drillte OG Mack innerhalb weniger Monate die lose verknüpften Banden zu einer mächtigen, organisierten Gang, für die er ein Gott war. Nichts wurde ohne seine Zustimmung gemacht.

Nachdem OG Mack auf diese Weise das Fundament für die United Blood Nation gelegt hatte, plante er schon seinen nächsten Schritt. Nun sollte die Expansion folgen.

Zügig warb er neue Mitglieder für die Bloods an und in kürzester Zeit, innerhalb nur eines Jahres, gab es in New York plötzlich 10-15 Tausend Bloods! Doch am Ende wurde genau das für OG Mack zum Verhängnis. So schnell OG Mack die Bloods in New York etabliert hat, so schnell ist er auch wieder zurück in den Knast gewandert.

Für seine Festnahme haben viele Faktoren gesorgt. Zum einen war da sein Riesen-Ego.

OG Mack prahlte gerne herum, dass er der King der mächtigsten New Yorker Gang sei. Das macht es für die Behörden natürlich einfach, ihn auszumachen.

Zum anderen hat zwar niemand seine Authorität in Frage gestellt, doch gemocht haben ihn die Gangmitglieder auch nicht. Mack hat viele Leute herablassend behandelt und war sehr gewalttätig.

Dadurch hatte er viele Untertanen, aber kaum Freunde. Zu guter Letzt, wie schon erwähnt, gab es sehr viele Bloods und es wurden immer mehr.

Viele der neuen Bloods wurden bei kleineren Verbrechen festgenommen und von der Polizei „umgedreht“. Man hat ihnen Straffreiheit versprochen, wenn sie Informationen über die Anführer liefern.

Die Polizei baute also zügig ein Netz aus Informanten innerhalb der United Blood Nation auf. Schlussendlich konnten die Behörden genug Beweise gegen die Führung der UBN sammeln und schlug danach zu.

Dutzende Anführer der Gang wurden 2001 festgenommen. OG Mack wusste jedoch sich zu verstecken.

Doch auch in seinem engsten Umkreis gab es Snitches und diese erfanden schließlich eine Story von einer großen Party mit vielen heißen Mädels. Da OG Mack ein Frauenheld war, war er sofort interessiert und ließ sich zu der „Party“ bringen.

Diese entpuppte sich als ein FBI-Einsatz, bei dem Omar „OG Mack“ Portee endlich festgenommen werden konnte.

Vielleicht hoffte er in diesem Augenblick, dass er wieder auf Rikers Island kommt und zumindest im Knast wieder herrschen kann. Der Staat hatte für ihn jedoch andere Pläne.

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