[United Blood Nation] – Wie Bloods von L.A. nach New York kamen

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OG Mack sucht sich Verbündete

Zuerst traf OG Mack dort auf Leonard „OG Deadeye“ McKenzie, eine Legende der Brooklyn Unterwelt. Deadeye ließ sich schnell vom wortgewandten Porteé überzeugen, dass sie zusammenhalten müssen, um im Knast zu überleben.

OG Deadeye hatte bereits eine gewisse Gefolgschaft im Knast und OG Mack war ebenfalls höchst respektiert, doch ihre Koalition reichte höchstens aus, um sich gegen Angriffe zu verteidigen. OG Mack hatte jedoch einen viel größeren Plan – die Kontrolle über Rikers Island zu übernehmen.

Um so einen Plan umzusetzen hätte er jedoch viel mehr Manpower gebraucht. Ein Glück, dass der gesamte Knast voll von dieser Manpower war.

Hunderte junge Schwarze waren dort eingepfercht, nur, wie schon gesagt, fast alle miteinander zerstritten. So rief OG Mack am 16.

Juli 1993 die Anführer der schwarzen Gangs zu einer großen Sitzung zusammen. Er erklärte ihnen, dass sie für alle Zeiten weiterhin von Latin Kings herumgeschubst werden würden.

Es sei denn, sie vereinen sich und gehen als eine große Macht vor. Es gab jedoch zwei Bedingungen.

Erste – OG Mack bleibt der unangefochtene Anführer der Gang. Zweite – sie vereinen sich als Bloods.

Der Name der neuen Blood-Gang war auch gleich geschmiedet – United Blood Nation, abgekürzt UBN. Als die Crips nach New York gekommen sind, waren es lediglich zwei Brüder, die nach und nach weitere Mitglieder von der Westküste holten, oder neue rekrutierten.

Als die Gangs sich unter Omar „OG Mack“ Porteés Führung zu der United Blood Nation vereinigten, gab es in New York auf einen Schlag Hunderte von Bloods!

Auch bis heute hält das Verhältnis von 3 Bloods auf 1 Crip in New York. Die Verhältnisse waren an der Ostküste also genau umgekehrt!

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