Xzibit – Napalm (Review)

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Sicherlich, die großen Tage des Mr. X-To-The-Z sind vorbei, keiner erwartet mehr einen Überhit, geschweige denn ein Überalbum. Dennoch umgibt ein neues Xzibit-Album stets etwas Besonderes, das geradezu dazu zwingt, rein zu hören. Sein neuestes Werk, „Napalm“, bildet da keine Ausnahme und startet zumindest unerwartet gut mit einem böse stampfenden Instrumental, auf dem die markante Stimme des designierten Auto-Aufpimpers in gewohnter Manier marschiert und sich ihren Weg bahnt. Ebenfalls sehr positiv das persönlich gehaltene „1983“ inklusive Mama-Feature, sowie der halbwegs ambitionierte Versuch, mit „Meaning Of Life“ in die ernstere Ecke zu zielen.

Am Besten gefällt X dennoch noch immer auf klassischen Brettern, wenn Medizinmann Dre den Beat schraubt und King T mitsamt den Alkaholiks auf ein paar Verse vorbei schauen und das offensichtliche Highlight des Albums, „Louis XIII“ auf die Beine stellen. Oder die Großkollabo „Movies“, dessen Beat, von Akon geschustert, zunächst gewöhnungsbedürftig scheint, spätestens mit Xzibits Part, der sich aus einer Aneinanderreihung von Filmtiteln zusammensetzt, die sicheren Pluspunkte einheimst. Dann fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit, als Xzibit noch mehr als Rapper denn als Schauspieler/Moderator/Unterhalter wahrgenommen wurde.

Leider wird man im Laufe der Spielzeit nur allzu oft daran erinnert, dass dies doch etwas weiter zurückliegt. Zwar weiß X noch immer, wie man Reime aneinanderreiht, doch hilft dies nur bedingt weiter, wenn über ein frei von Inspirationen entstandenen Klimper-Piano-Instrumental gereitet wird. Wenn mit „Stand Tall“ der Versuch unternommen wird, unter die Haut zu gehen und bereits im Ansatz scheitert. Wenn aus der Zusammenarbeit mit E-40 kaum mehr herauskommt, als ein leicht modifiziertes „Whoop That Trick“. Oder wenn sich der Titeltrack als ein biederes Spiel zwischen Rock und Rap entpuppt, das man so a) schon besser gesehen hat und b) keiner mehr so wirklich gebrauchen kann.

Erfreulicherweise endet das Album jedoch nicht, ohne noch zwei durchaus schöne Tracks raus zu hauen. Das gelungene „I Came To Kill“ mit dem dafür geradezu prädestinierten RBX und das darauf aufbauende „Killer’s Remorse“ mit B-Real, Bishop Lamont und Demrick. So darf der Name Xzibit weiterleben, als ein noch nicht vollends vergangener Künstler, der vielleicht nicht mehr den Hunger von einst in seinen Liedern verkörpert, für den ein oder anderen amtlichen Song aber noch immer zu haben ist.

6 Kommentare

  1. ohman wer auch immer das review geschrieben hat gehört nicht in die hip hop kategorie

    das album war eins der besten die dieses jahr raus kammen

  2. Wirklich mies was er über X schreibt,sowas gehört gekündigt diese Person hat soviel mit Rap von der Westcoast zutun wie Drogen und die Kirche.
    Dieses Album bietet Vielseitigkeit in jeder Hinsicht, es gibt nicht ein beat der gleich dem anderen ist und das fällt vielen Rappern heut schwer.
    Daran merkt man das X to Z es eben noch immer kann, egal auf welchem bpm er killt die Tracks.
    So ein Review kommt von einer HipHop Website und genau das ist der Witz an der Sache, ihr macht euch nur stark für Kindergartennonskill Rap a la Bushido!!!

    X bring the West back…..blowin your Napalm…..

  3. Diese Kritik ist so schlecht. das Album bringt soviel Qualität mit!!! Leider hat die Person wenig Ahnung, die das geschrieben hat!

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