HipHopHolic Interview mit Juvel (03.06.09)

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Newcomer Rapper Juvel ist mit seinem Debütalbum „Wolkenloch“ am Start, welches seit dem 29.05.09 in den Ladenregalen steht. Bei uns könnt ihr euch die offizielle Tracklist dazu anschauen und das Snippet zur LP herunterladen.

Sogar MTV Blog empfiehlt den Hamburger Rapper und sein Album mit folgendem Zitat: „Wir dürfen euch die Scheibe nahe legen, die uns wirklich am Herzen liegt. Supportet unseren Mann aus Hamburg und kauft die Platte. Er hat´s sich verdient!!!

Wir sprachen mit ihm über seine Kindheit, seinen Werdegang, sein Debütalbum „Wolkenloch“ und über seine zukünftigen Pläne. Außerdem verriet uns seine Lieblingsrapper und Lieblingsalben.

HHH: Jo Juvel, freut uns, dass du dir Zeit genommen hast! Wie gehts dir?

Juvel: Mir geht es sehr gut. Mein Debütalbum Wolkenloch ist vor einer Woche veröffentlicht worden und das fühlt sich gut an. Es ist der Startschuss meiner Karriere und ich bin auf das Album sehr stolz, vollkommen unabhängig davon, wie oft es sich verkaufen wird. Ich glaube viele Leute kennen mich noch nicht, oder sie haben ein falsches Bild von der Musik, die ich mache. Die meisten kennen mich ja von phreQuincy’s Single „Wir Sind Im Haus“ und mein Album geht ja in eine komplett andere Richtung. Ich hoffe, dass mich durch „Wolkenloch“ mehr Leute auf dem Zettel haben werden und dass euch das Album gefällt.

HHH: Berichte uns ersteinmal über dich. Du bist in Serbien (Fehler von unserer Seite) geboren – Wie lange hast du dort gelebt bevor du nach Deutschland gezogen bist und was war der Grund dafür?

Juvel: Haha, wer hat dir denn erzählt, dass ich in Serbien geboren bin? Ich bin in Persien geboren. Klingt ähnlich, aber ist ganz woanders. Meine Mutter kommt aus Schiraz, mein Vater aus Bushehr, ist aber auch teilweise in Shiraz aufgewachsen. Irgendwann sind meine Eltern nach Teheran gezogen und dort bin ich geboren. Als ich fünf Jahre alt war, sind wir dann nach Deutschland geflohen. Der Grund dafür war der Krieg zwischen Iran und Irak. Die USA hatten damals den Irak so aufgerüstet, dass sie militärisch ungefähr so stark wie Iran waren, aber eben auch nicht stärker. Es gab damals auf beiden Seiten unendlich viele Verluste, so dass immer jüngere Iraner eingesammelt wurden und zur Front geschickt wurden um zu kämpfen. Teilweise waren es noch kleine Kinder, die verschleppt wurden, eine Waffe in die Hand bekommen haben und Krieg führen mussten, ohne zu verstehen wofür das ganze geschah. 12-jährige Kinder wurden dafür eingesetzt, Minenfelder zu erkundschaften, bevor die Soldaten die Felder betreten haben. Ayatollah Khomeini gab Reden, in denen er erklärte, dass es Söhne des Islams seinen, die keine Eltern brauchen würden und die ins Paradies kommen werden, wenn sie im Krieg sterben sollten. Meine Eltern konnten nicht ahnen, dass der Krieg zwei Jahre nach unserer Flucht enden würde und haben für uns im Ausland bessere Perspektiven gesehen. Eigentlich wollten wir damals über Deutschland nach Amerika fliehen um dort neu anzufangen. Irgendwie saßen wir dann aber hier eine ganze Zeit lang fest und sind schließlich doch in Hamburg geblieben.

HHH: Fühlst du dich wohl in Deutschland? Welches Land siehst du mehr als deine Heimat an?

Juvel: Das ist eine gute Frage. Ich fühle mich komplett als Perser. Ich liebe alles was mich an Iran erinnert. Ich liebe das Essen oder wenn ich jemanden Farsi, also Persisch sprechen höre. Vor allem wenn Frauen Persisch sprechen, höre ich das gerne, da ich viele Tanten habe und es mich immer an die Zeit in Iran erinnert, wo wir alle gemeinsam gelebt haben. Ich habe die Mentalität eines Iraners, mit allem was dazugehört. Trotzdem komme ich mittlerweile nirgends so klar wie in Hamburg. Aber das ist ja auch normal. Ich bin hier aufgewachsen, habe hier mein Abitur gemacht, studiere hier und habe hier viel gejobbt. Das ist im Endeffekt jetzt meine gewohnte Umgebung. Und obwohl ich Hamburg liebe und gerne hier lebe, komplett integriert bin und hier viel Gutes erlebt habe, fühle ich mich hier nicht so richtig zu Hause. Deshalb glaube ich, dass ich irgendwann wieder zurück nach Iran ziehen werde, wenn es die Umstände zulassen sollten. Aber ich wäre auch zufrieden, wenn ich den Rest meines Lebens in Hamburg verbringen sollte.

HHH: Jetzt kommen wir zu den musikalischen Aspekten. Hat dein Name „Juvel“ ein besondere Bedeutung und wie kamst du darauf?

Juvel: Mein Nachname ist Javaher, was im persischen „Edelstein“ oder eben „Juwel“ bedeutet. Mein Urgroßvater und mein Großvater waren sehr bekannte Goldschmiede und Juweliere in Shiraz und Bushehr. Als damals jeder einen Ausweis bekommen sollte, wurden die Nachnamen üblicherweise abhängig von dem Beruf ausgesucht. Daher habe ich heute den Doppel-Familiennamen „Zargaran Javaher“ was „Goldschmied Juwel“ bedeutet. So bin ich auf den Künstlernamen Juvel gekommen. Die Schreibweise mit dem „v“ habe ich nur gewählt, damit das ganze einzigartiger wird und mein Name Javaher wird ja auch mit „v“ geschrieben. Für mich steht der Name auch für Arbeit. Juwelen sind zuerst nichts als Rohdiamanten, die erst durch den Schliff die Pracht, die sie so wertvoll macht, erhalten. Davor können sie mit gewöhnlichen Steinen verwechselt werden. Es liegt also in deiner Hand, ob du ein Rohdiamant mit Potenzial bleiben möchtest, oder dich zu einem Juwelen schleifst.

HHH: Was hat dich dazu verleitet mit dem Rap anzufangen? Was sind deine Einflüsse?

Juvel: Als Jugendlicher war ich verrückt nach Basketball. Ich habe jede freie Minute entweder selbst gespielt, NBA spiele geguckt, oder die Zeit mit Basketball-Videospielen totgeschlagen. Irgendwann durfte ich nicht mehr Basketball spielen, weil ich Rückenprobleme hatte. Ich sollte eine dreijährige Pause einlegen, was für mich ein Weltuntergang war. Rap hat mich schon immer fasziniert, sogar bevor ich die Texte verstehen konnte. Ich war ein großer Tupac-Fan. Gerade seine Musik hatte teilweise diese Energie, teilweise auch die Melancholie, die ich sehr mochte und dazu kam noch der Klang von mehr-silbigen Reimen, den es bei gesungenen Liedern so nicht gab. Mir gefiel die Ausstrahlung von Rappern, vor allem von Tupac, der so gewirkt hat, als ob er sich nichts von niemandem bieten lassen würde und es alleine von ganz unten bis nach oben geschafft hatte. Als ich dann nichts mehr zu tun hatte, wegen dem Basketball-Verbot, habe ich aus Langeweile angefangen die Texte von den Rappern die ich mochte auszudrucken und sie nachzurappen. Das hat dann irgendwann dazu geführt, dass ich auch eigene Texte geschrieben habe und so nahm alles seinen Lauf. Ich habe aber schon immer so viel Rap gehört, dass ich mich von vielen Leuten inspirieren lasse. Am meisten hat mich neben Tupac aber Jay-Z beeinflusst. Meiner Meinung nach ist er der beste Rapper der Welt.

HHH: Hast du Vorbilder in der deutschen oder internationalen Hip-Hop Szene?

Juvel: Das Wort Vorbild ist vielleicht ein wenig zu stark. Aber natürlich bin ich beeindruckt von vielen Rappern, wie eben Jay-Z, Lil’ Wayne, 50 Cent, The Game, Kanye West, Beanie Sigel, Mos Def usw. Ich könnte dir jetzt locker 200 Namen aufzählen. Es gibt einfach so viele krasse Künstler in Amerika. In Deutschland gibt es auch viele Künstler, die ich respektiere. Aber niemanden, den ich so viel krasser finde als mich selbst, als dass ich ihn als Vorbild sehen würde. Ich sehe mich da schon auf einem Level mit den Jungs hier. Der eine hat eine krassere Live-Show, der andere hat eine sehr gute Technik und ich habe meine Bereiche, in denen ich mich besser sehe als die anderen. Ich bin aber ja auch ein Newcomer, stehe ganz unten und kann eine ganze Menge von meinen Vorgängern lernen und das versuche ich auch.

HHH: Mit welchen Künstlern hast du schon zusammengearbeitet und mit wem würdest du in Zukunft gerne einen Track aufnehmen?

Juvel: Bisher habe ich mit Azad, Bass Sultan Hengzt, Manuellsen, Jonesmann, Xatar, Automatikk, Joe Rilla, Bonez MC, S.A.W., Jeyz, Ramsi Aliani, Solo von 439, Maskoe, Griot, Blaze, Criz und natürlich phreQuincy und Josof zusammengearbeitet. Ich habe jetzt nicht jemand bestimmtes im Kopf, mit dem ich gerne zusammenarbeiten würde. Letztens war ich aber mit Fler auf einer Veranstaltung und habe mich dort das erste Mal mit ihm unterhalten. Er war mir viel sympathischer, als ich es erwartet hätte. Mit dem könnte ich mir vorstellen in der Zukunft mal was zu machen, wenn er darauf Bock hat. Einen Song mit Xavier Naidoo oder Herbert Grönemeyer, würde ich auch gerne mal aufnehmen.

HHH: Seit dem 29.05.09 steht dein Debutalbum „Wolkenloch“ in den Ladenregalen. Wie bist du auf den Namen „Wolkenloch“ gekommen?

Juvel: Ein Wolkenloch steht für mich für Hoffnung und Optimismus. Ich bekomme oft schlechte Laune, wenn es bewölkt und regnerisch ist. Wenn die Sonne scheint, ist es schwerer, mich aufzuregen. In meinem Leben gibt es zwar einige Perspektiven, die ich mir geschaffen habe. Es ist im Moment aber alles sehr schwierig und unklar, wohin es mich führen wird. Ich habe, wie viele andere Menschen auch, sehr viel durchmachen müssen und Dinge erlebt, die bei mir ihre Narben hinterlassen haben. Die Wolken stehen für diese dunklen, negativen Zeiten. Auf meinem Album-Cover ist ein Weltuntergangs-Szenario zu sehen. Totenschädel liegen am Boden, es regnet, alles ist dunkel und verwüstet und der Himmel ist bewölkt. Ich bin vermummt mit einer Iranflagge und habe einen sehr entschlossenen Blick. Ich bin bereit zu kämpfen, für mich und für mein Land. Auf dem Arm habe ich das Wappen von Hamburg, weil ich mich für meine Stadt stark mache. Und auf dem Rücken das Logo von Curtains Up, weil ich Curtains Up im Rücken habe. Es ist aber auch ein Wolkenloch zu sehen, wo die Sonne durchscheint. Es gibt also Hoffnung, Perspektive. Ich bin in der Hölle, aber ich schaffe mir meinen Ausweg, indem ich mir den Weg durch die Wolken zur Sonne puste. Es soll daran erinnern, dass man was aus seiner Zeit machen muss. Das man aufstehen und zur Uni, zur Arbeit, zur Ausbildung oder ins Studio gehen sollte, je nachdem, was man macht. Auf den Titel bin ich durch meinen Song „Löcher Durch Wolken“ gekommen, der auch auf dem Album drauf ist.

HHH: Welche Reaktion erhoffst du mit der Veröffentlichung deines Albums zu erreichen?

Juvel: Ich hoffe mit meinem Album möglichst viele Leute zu erreichen und bei ihnen das zu bewirken, was Tupac damals bei mir bewirkt hat. Die Reaktionen, die ich bekomme in den E-Mails von Leuten, die „Wolkenloch“ gekauft und gehört haben, ist genau die Reaktion die ich mir wünsche. Das sind Mails von Leuten, die ich mit meiner Musik wirklich berührt habe. Leider bin ich noch relativ unbekannt, so dass es zu wenige sind, die sich mit meiner Musik beschäftigen. Ich hoffe das ändert sich durch die Veröffentlichung. Die Leute die mich feiern, werden dann schon anderen die Musik zeigen und zumindest bin ich denen dann ein Begriff. Beim nächsten Album werde ich dann schon einen Schritt weiter sein.

HHH: Wie hast du es geschafft, solch namenhaften Rapper als Featuregäste für dein Album zu gewinnen?

Juvel: Eigentlich wollte ich auf „Wolkenloch“ komplett alleine rappen. Josofs Gesangsparts sollten die einzigen anderen Vocals auf meinem Debütalbum sein. Als Bass Sultan Hengzt bei uns im Studio war, um mit m3&Noyd sein Album „Schmetterlingseffekt“ aufzunehmen, haben Hengzt und ich den Song „Meine Stadt“ aufgenommen für sein Album. Der Song hat es aber nicht in die finale Auswahl geschafft, also habe ich gefragt, ob ich „Meine Stadt“ für mich nutzen könnte. Mein Manager Erfan hat den Song dann Manuellsen gezeigt. Manuellsen war der erste Künstler, der auf mich zukam und zu mir meinte, dass er meine Musik derbe feiert. Das beruht auch auf Gegenseitigkeit. Als er „Meine Stadt“ gehört hat, wollte er sofort seinen Part dazu machen und so waren wir schon zu dritt. m3&Noyd haben dann Azad den Song gezeigt, als er zufällig in Hamburg war und haben gefragt, ob er auch einen Part beisteuern würde. Er war einverstanden und so ist der Song „Meine Stadt“ komplett gewesen. Der einzige andere Track mit Rap-Feature auf dem Album ist „Manchmal“ wieder mit Manuellsen. „Manchmal“ war eigentlich ein Solo-Song von Manuellsen für sein Album „Geschichten die das Leben Schreibt“. Er wurde sich aber mit dem Produzenten Benny Blanco nicht rechtzeitig einig, so dass der Song am Ende nicht auf seinem Album drauf kam. Ich war von dem Beat und von Manuellsens Part so geflasht, dass ich direkt gefragt habe, ob ich den Song für „Wolkenloch“ nehmen könnte. Ich habe dann noch meinen Part dazu aufgenommen und jetzt ist es eins meiner Favoriten auf „Wolkenloch“.

HHH: Auf deiner LP befinden sich 14 ehrliche und kompromisslose Songs über Krieg, Kindheit und Kampf. Verfolgt die Platte eine bestimmte Storyline und gehst du dabei auf aktuelle Probleme der heutigen Zeit ein?

Juvel: „Wolkenloch“ ist kein sozialkritisches oder politisches Album. Es geht eigentlich nur um mein Leben und den Problemen, die mein Umfeld und ich persönlich hatten. Man erfährt sehr viel über meine Person auf diesem Album. Viele Künstler machen jahrelang Musik und irgendwann kommt ein sehr persönliches Album, ein Seelenstrip sozusagen. In meinem Fall ist es andersrum. Ich habe diesen Seelenstrip ganz zu Beginn meiner Karriere gemacht und den Leuten Juvel mit seiner Denkweise, seinen Sorgen und seinen Erfahrungen vorgestellt. Jetzt kommt die Musik. Vielleicht wird das nächste Album schon ganz anders klingen, was die Stimmung angeht. „Wolkenloch“ ist ja zum Großteil ein nachdenkliches und vielleicht sogar melancholisches Album. Deshalb ja auch der Albumtitel, wie ich es vorhin erklärt habe.

HHH: Wie stehst du zu du zum Thema „Gangster-Rap“? Welchem Stil gehst du nach?

Juvel: Ich liebe Gangster-Rap, wenn es stylisch und musikalisch anspruchsvoll ist. „Get Rich or Die Trying“, „All Eyes On Me“, „Doggystyle”, “Reasonable Doubt”, “The Documentary”, “Dogg Food”, “Ready To Die” usw. etc. sind alles Gangster-Rap-Alben die gleichzeitig zu meinen Lieblingsalben überhaupt zählen. Was hier viele machen ist Gangster-Rap ohne Style. Die denken sich einfach harte Zeilen aus und rappen diese auf irgendwelchen Beats und machen den Dicken im Video, das wars. Das reicht aber nicht. Ich möchte mich bei meiner Musik nicht auf einen bestimmten Stil festmachen. Ich habe als Mensch sehr viele Facetten. So wird es auch bei meiner Musik sein. Ich werde in einem Augenblick einen Song wie „Lasst Uns Heute Alle Sterben“ aufnehmen und wenn ich mich an einem anderen Tag danach fühle, werde ich einen Song wie „Wir Sind Im Haus“ raushauen. Was meine Musik aber prägt, ist kompromisslose Ehrlichkeit, 100 % Authentizität und starke Bilder. Wenn ich einen Song schreibe, versuche ich mir dabei das Video dazu vorzustellen. Es soll beim Zuhörer Bilder hervorrufen, wie ein Kurz-Film sozusagen.

HHH: Wie klappt deine Zusammenarbeit mit deinem Label „Curtains Up“?

Juvel: Das ist eine sehr offene Frage. Die Zusammenarbeit klappt gut. Wir sind ja alle irgendwo noch am Anfang. Jeder ist noch in der Lernphase. Wir sind hungrig und wollen alle gemeinsam viel erreichen. Wir sind untereinander sehr gut befreundet. Mit Erfan bin ich ja aufgewachsen. Das hat sowohl seine Vorteile, als auch seine Nachteile. Wenn man befreundet ist, bleibt man bei geschäftlichen Diskussionen nicht unbedingt immer sachlich. Die beiden Ebenen werden manchmal etwas miteinander vermischt. Aber wir können uns auch sicher sein, dass keiner dem anderen irgendwann ein Messer in den Rücken stechen wird. Und wir haben sehr viel Spaß miteinander. Das sind alle sehr gute Jungs.

HHH: Was sind deine Pläne für die Zukunft und können sich die Fans auch auf eine Tour von dir freuen?

Juvel: Ich möchte gerne dieses Jahr noch die nächste Veröffentlichung haben und am Ball bleiben. Für nächstes Jahr plane ich zwei Kollabo-Alben, über die ich im Moment noch nicht so viel erzählen möchte und außerdem noch ein RnB-Rap-Album mit Josof zusammen. Es steht also eine Menge von mir an. Eine Tour ist für mich zu früh, weil mir noch der dafür nötige Bekanntheitsgrad fehlt. Was ich mir aber gut vorstellen kann, ist einen anderen Künstler auf seiner Tour als Vorgruppe zu begleiten, um Erfahrungen auf der Bühne zu sammeln. Wenn sich da eine Möglichkeit bietet, werde ich das machen.

HHH: Vielen Dank von unserer Seite aus! Gibt es noch einige Worte, die du an die Leute da draußen richten möchtest?

Juvel: Ich habe zu Danken! Mein Debütalbum „Wolkenloch“ ist jetzt überall zu haben. Das Album wurde produziert von m3&Noyd, phreQuincy, Benny Blanco, Blockbusters und 80’s Baby. Als Gastfeatures sind Azad, Bass Sultan Hengzt, Manuellsen, Josof und Fauzy auf „Wolkenloch“ vertreten. Wer noch nichts von mir gehört hat, kann sich gerne auf meiner Myspace-Seite http://www.myspace.com/juvel ein Bild von mir machen. Dort gibt es mein Album-Snippet zum Anhören sowie weitere Songs und Videos von mir. Kauft euch das Album, wenn es euch gefällt und macht eure Freunde darauf aufmerksam. Vielen Dank an alle, die meine Musik unterstützen und verstehen, was ich mit meiner Musik aussagen will! Handschlag Faust!

Brainstorming mit Juvel:

Fernsehen:
King of Queens, Scrubs, How I Met Your Mother, Fußball, zu viel Reality Shows, MTV stirbt langsam…

Fler und Bushido:
Neues Tag-Team wie beim Wrestling, erst Freunde dann Feinde jetzt wieder Freunde, frischer Wind für die Szene, sehr guter Business-Move.

Krieg:
Ungebegreiflich skrupellos

Snickers:
Der Schoko-Riegel? Witzige Werbespots, ich mag aber lieber Mars, oder Lion oder Twix. Das hieß damals noch Raiders als ich klein war…

HipHopHolic:
Das bin ich, ich bin süchtig. Ich liebe Musik im allgemeinen, hip hop ist aber für mich etwas ganz besonderes. Also seid gut zu Hip Hop!

Links zum Künstler:

Offizielle Myspace-Homepage von Juvel

Kauft Juvels Debütalbum „Wolkenloch“

Juvel – „Es kann losgehen/Gütesiegel“ (Video)

Offizielle Homepage von Curtains-Up

9 Kommentare

  1. @berliner löwe: ganz deiner meinung, echt einzigartige texte, die sich von den anderen rappern unterscheiden

  2. den jungen kann ich jedem nur empfehlen: sehr sehr gute lyrics und allgemein haut das album echt rein

  3. bin auch aus hamburg und ich hoffe dass juvel bald mal auch live konzerte gibt

  4. juvel ist ein echter juvel unter den rappern! auf keinen fall sein album verpassen! geile beats und ernsthafte texte!

  5. naja is ja eine große geschmacksache..
    mir selbst geht der nicht so bei..
    ich meine ok texte sid ganz gut aber der flow is ein bisschen zu geleiert finde ich..
    sorry meine meinung..
    Peter

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